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PKV erhöht Preise – Wie Sie sich Geld zurückholen können

von | Sparen, Tipp

Etwa 9 Millionen der in Deutschland lebenden Bevölkerung ist privat krankenversichert. Anders als bei der Gesetzlichen Krankenversicherung, bei der sich der Beitrag prozentual am Gehalt berechnet wird, ist bei der PKV der Gesundheitszustand der Versicherten Berechnungsgrundlage für die zu entrichtende Prämie. Hierdurch steigen grade im Alter die Prämien für PKV-Mitglieder immens. Ein Puffer soll die monatliche Prämienzahlung etwas abfangen, doch letztlich bleibt das Ergebnis dasselbe: steigende Preise. Durch gestiegene Arzt- und Behandlungskosten, sowie grassierende Preise für Medikamente auf der einen Seite und die Langlebigkeit der Versicherten auf der anderen Seite kommt es zu deutlichen Prämienanstiegen. Eine weitere Ursache liegt in der anhaltenden Niedrigzinsphase begründet, wodurch Zinserträge der Finanzanlagen der privaten Versicherer ausbleiben.

Einer der Hauptgründe dafür liegt an den vorgeschriebenen Bestimmungen. Prämienanpassungen seitens der privaten Krankenversicherer dürfen erst realisiert werden, wenn die Leistungsausgaben um Minimum fünf Prozent gestiegen sind.

Die Folgen sind enorme Beitragserhöhungen auf einen Schlag. Durchschnittlich wurden die Beiträge zur PKV zum neuen Jahr um 17,6 % angehoben. Prognose laut Verbraucherzentrale Hamburg und Auswertungen des Wissenschaftlichen Instituts der privaten Krankenversicherungen (WIP): Weitere unterjährige Erhöhungen.

Was Sie nun für Möglichkeiten haben

Nicht in jedem Fall kann man sich gegen eine Beitragserhöhung wehren. Nichts destotrotz gibt es die Situation, in der eine Prüfung durchaus sinnvoll ist. Wenn die Beitragserhöhung nicht konkret genug begründet wurde, so kann diese unwirksam sein. Hierzu gibt es strikte Vorgaben, an die sich PKV-Anbieter halten müssen. Eine Rückforderung ist teilweise bis zu zehn Jahre möglich und kann zu Rückerstattungen von mehreren Tausend Euro führen. Konsultieren Sie hierzu am besten einen Rechtsanwalt aus einer Kanzlei, die sich auf Versicherungsrecht spezialisiert hat und lassen Sie die Beitragserhöhung überprüfen.

Alternative zum Rechtsweg

Alternativ besteht auch immer die Möglichkeit intern in einen anderen Tarif mit gleichartigem Versicherungsschutz zu wechseln. (von einem Wechsel zu einem anderen PKV-Anbieter wird abgeraten. Durch einen Wechsel des Anbieters würde der Versicherte Teile der Altersrückstellung verlieren, die im Alter den Prämienanstieg dämpfen soll). Sie können auch jeder Zeit in einen Tarif mit geringerem Leistungsumfang wechseln. Fragen Sie sich hierzu, welche Leistungen Sie wirklich brauchen und auf was Sie verzichten könnten, um die Kosten zu senken. Auch über eine Erhöhung des Selbstbehalts könnte in diesem Zusammenhang nachgedacht werden, allerdings gilt hierbei zu berücksichtigen, dass die PKV die Kosten nur dann erstattet, wenn der Selbstbehalt voll erbracht ist. Bei einem Wechsel in einen anderen Tarif wird üblicherweise auf eine erneute Gesundheitsprüfung verzichtet. (https://tinyurl.com/y34a4scb)

 

Mit der Privaten Krankenversicherungen können wir Ihnen leider nicht weiterhelfen. Allerdings können wir gerne weiteres Sparpotential in Ihren Versicherungen und Verträgen allgemein aufspüren. Lassen Sie sich gerne kostenfrei von einem unseren unabhängigen und freien Maklern beraten und sparen Sie ganz einfach durch Kostengünstigere Alternativen Geld.

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